Peinliche Vorstellung beim Heimdebüt

Nach dem ernüchternden ersten Spiel in Neu Kaliß hatten sich die Männer der zweiten Vertretung des MSV Pampow viel vorgenommen, um keinen Fehlstart in die Landesklassensaison 2014/2015 hinzulegen. Das Spiel begann gar nicht schlecht für den MSV. Was unmittelbar danach passierte, ließ jedoch die Verantwortlichen und Fans des MSV verstummen und verzweifeln.

MSV Pampow II – SV Fortschritt Neustadt-Glewe 3:4 (2:4)

Die Trainer konnten fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Sebastian Hovemann und Silko Mario waren angeschlagen und sollten geschont werden. Durch die Quantiät und Qualität im Kader absolut nachvollziehbar, jedoch fehlten beide, vor allem die kämpferischen Elemente von Vizekapitän Hovemann.

Nach einer viertelstündigen Abtastphase schien sich das Spiel zugunsten des MSV zu drehen. Strübing hatte nach einer feinen Flanke von Schmedemann eine gute Kopfballchance zentral vor dem Tor. Jedoch wurde er ausreichend bedrängt, so dass er den Ball nicht kontrolliert auf, sondern über das Tor brachte. Danach sorgte Schlitzohr Marco vom Bruck durch einen Freistoß für die Führung für den MSV (22.). Eine Freistoßflanke senkte sich ins lange Eck und hätte dem Gastgeber Sicherheit geben sollen. Was in der Folge passierte, ist normalerweise nicht zu beschreiben und zu begreifen. Die sonst so sichere Abwehr des MSV hatte sich eine zwanzigminütige Auszeit genommen und den Gegner dazu verpflichtet, durch die eigene Passivität das Spiel zu deren Gunsten zu entscheiden. Fünf Minuten nach dem Führungstreffer des MSV stand es 1:3 – aus Sicht des MSV! Kurzzeitig keimte nochmal Hoffnung auf Besserung auf, als Martin Schmedemann aus 30 Metern den gegnerischen Torwart zum 2:3 überwand (33.). Aber mit den vergebenen Chancen von Strübing und Schmedmann in den Folgeminuten lud die MSV-Abwehr erneut die Gäste ein, den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herzustellen (39.).

Mit der Einwechslung von Roman Maudrey kam nun neue Stabilität in die Abwehr, es fehlte allerdings an Fortüne in der Offensive. Zwar kam der MSV noch zum 3:4-Anschlusstreffer durch Mannschaftskapitän Fritz Müllerchen (66.), aber in der Folgezeit wusste der MSV nicht zu überzeugen und das gegnerische Tor zu gefährden. Einzig Tom Küter, Vorbereiter des Treffers zum 3:4 durch einen Freistoß, und Martin Schmedemann hatten noch jeweils einen gefährlichen Schuß Richtung Tor abgegeben, die aber pariert wurden. Zu allem Überfluss sah der eingewechselte Steffen Bartels noch die gelb-rote Karte. Die Verbandsligareserve hat nun zwei Wochen Zeit, um sich zu rehabilitieren und auf den rechten Pfad zu kommen gegen den Parchimer FC.

Fazit: „Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie fassungslos und enttäuscht ich bin. Ich muss gestehen, dass ich geschockt bin. Ich kenne diese Jungs sehr gut und habe trotzdem eine komplett neue Seite von der Mannschaft gesehen. Wir werden das Erlebte in der Nachbetrachtung ansprechen und auswerten In den kommenden zwei Wochen werden wir hart an unserem Spiel arbeiten. Das soll keineswegs die Leistung des Gegners schmälern, der auch mit einem sehr dünnen Kader angetreten ist und leider die bessere Mannschaft war. – Glückwunsch!“ (Trainer Heiko Hecht)

 

Aufstellung

MSV Pampow:
  • Tor: Schulz
  • Abwehr: Voigt, Fieber (41. Maudrey), Schmidtke, Heberlein
  • Mittelfeld: Schmedemann, Müllerchen (C), Küter, M. vom Bruck (56. Bartels)
  • Angriff: Kircher (68. Richter), Strübing
  • Trainer: Herrmann/ Hecht

Tore

Tore:
  • 1:0 Marco v. Bruck (22. Minute)
  • 1:1 Knäuer (24. Minute)
  • 1:2 Koszykowski (25. Minute)
  • 1:3 Kulijew (27. Minute)
  • 2:3 Martin Schmedemann (33. Minute)
  • 2:4 Knäuer (39. Minute)
  • 3:4 Fritz Müllerchen (66. Minute)

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Nächstes Spiel

Freitag 23 Februar, 2018 19:30
 
MSV Pampow - TSV Bützow

Ergebnis letztes Spiel

Freitag 24 November, 2017 19:30
 
MSV Pampow 4 : 0 SV 90 Görmin

Tabelle

Pl.  Team Pkt.
2. Güstrower SC 09
31
3. MSV Pampow
27
4. Rostocker FC
26
5. TSV Bützow
20

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